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Mölders (D 186)


Flagge

D186 Mölders Marinemuseum.JPG Mölders


Dreiseitenansicht des Lenkwaffen­zerstörers Mölders

Geschichte


Auf der Helling der Bath Iron Works in Maine wurde am 12. April 1966 der Bau als DDG 29 begonnen. Die Taufe des Neubaus erfolgte am 13. April 1968 auf den Namen Mölders. Der Taufakt wurde durch die Mutter von Mölders, Anna Maria Mölders, vollzogen. Anschließend erfolgte der Stapellauf.

Der Zerstörer wurde am 20. September 1969 in Boston durch seinen ersten Kommandanten, Fregattenkapitän Günter Fromm, für das 1. Zerstörergeschwader in Kiel in Dienst gestellt. Der Zerstörer Mölders bekam bei der Indienststellung die Kennung D 186 und das Funkrufzeichen DBYC zugewiesen. Mit dem 1. Dezember 1981 wurde das Funkrufzeichen in DRAF geändert.

Von November 1977 bis April 1978 fand eine Modernisierung zur Klasse 103A statt. Der Umbau und die Ausrüstung zum Zerstörer der Klasse 103B erfolgte vom April 1982 bis zum Januar 1983. Anfang 1995 kamen dann die Starter für RIM-116 Rolling Airframe Missiles an Bord.

Einsätze

Die Mölders nahm an zahlreichen Übungen der NATO teil, unter anderem regelmäßig als Bestandteil der ständigen Einsatzverbände der NATO im Atlantik (STANAVFORLANT) und im Mittelmeer (STANAVFORMED).

In der Nacht des 15. Dezember 1987 kam es auf der Rückfahrt von einem Einsatz im Mittelmeer während der Durchfahrt durch den Ärmelkanal zu einem Großbrand. In der Kombüse brach ein Feuer aus. Er breitete sich durch Kabelbahnen und Abluftschächte aus und war mit Bordmitteln nur schwer unter Kontrolle zu bekommen. Mit Unterstützung der im Verband begleitenden Schiffe konnte das Feuer gegen Morgen von der Besatzung eingedämmt und gelöscht werden. Die Mölders konnte anschließend aus eigener Kraft ihren Heimathafen Kiel anlaufen.

1992 fing die Mölders ein deutsches Frachtschiff, beladen mit tschechoslowakischen T-72-Panzern, im Mittelmeer ab – die erste Aktion solcher Art für die deutsche Bundesmarine. In der Operation Sharp Guard war sie an der Durchsetzung des Embargos gegen die Bundesrepublik Jugoslawien beteiligt.

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